Zeitmanagement und Datenermittlung (ZMD)

Lehrziele

Das Zeitmanagement (auch Zeitwirtschaft) als ein Bestandteil der Arbeitswirtschaft ist die Optimierung des Betriebsgeschehens mit Hilfe der Messgröße Zeit durch verbesserte Planung und Steuerung der Arbeitssysteme mit den Aufgabenschwerpunkten Datenermittlung, Datenaufteilung, Datenanwendung und Zeit-Controlling. Die Datenermittlung im Fertigungsbereich hat auch in der heutigen Zeit nicht an Bedeutung verloren und die Anforderungen an eine fundierte Zeitwirtschaft sind ständig gestiegen. Über die gezielte Datenerfassung und Aufbereitung sollen eindeutige Aussagen zum Fertigungsablauf gefunden werden, die sich in eine rationellere, flexiblere und den Menschen stärker motivierende Arbeitsweise umsetzen lassen. Zudem bilden die Zeitdaten eine entscheidende Grundlage für die gesamte Planung und Steuerung des Unternehmens, z. B. bei Entlohnung, Kostenrechnung, Terminierung oder Kapazitätsplanung.

Inhalte

  • Einführung in die Problematik, Bedeutung des Zeitmanagements im Industriebetrieb
  • Aufbau des Arbeitssystems, Arbeitsablaufanalyse und -synthese, Zeitgliederungsschema
  • Auswahl geeigneter Zeitermittlungsverfahren anhand objektiver Kriterien
  • Anwendung ausgewählter Zeitermittlungsverfahren, wie Zeitaufnahme, Multimomentverfahren, Systeme vorbestimmter Zeiten u. a.
  • Zeitrelevante Gestaltungsansätze im Arbeitssystem

Organisatorisches

  • Dauer: ein Semester, angeboten im Sommersemester
  • Aufbau: 2 SWS Vorlesung, 1 SWS Übung
  • Abschluss: schriftliche Prüfung mit Prüfungsvorleistung
  • Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Ulrich Brennecke, Dr.-Ing. Ulf Bergmann

Letzte Änderung: 21.02.2019 - Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Ulrich Brennecke