Arbeitssystemplanung (ASyPlan)

Lehrziele

Der Fabrikplaner/Projektant muss die Konsequenzen seiner Entscheidungen für menschliche Arbeitshandlungen und die sie begleitenden Arbeitsbedingungen rechtzeitig erkennen. Die Voraussetzung dafür ist, dass er über entsprechende Entscheidungshilfen verfügt, die es ihm ermöglichen, das Anliegen der Arbeitsorientierung ständig im Auge zu behalten. Routineentscheidungen und ihre Konsequenzen für die Menschgerechtheit der Arbeit sind selbst zu beurteilen und bei Bedarf zu korrigieren. Bei anspruchsvolleren Fragen ist gezielt und auf kurzem Wege die Zusammenarbeit mit Arbeitswissenschaftlern zu suchen. Somit bleiben dem Planungsprozess schwerwiegende, weil zu späte Eingriffe erspart. Die Vorlesung soll Hilfsmittel bieten, die den Projektanten in die Lage versetzen, Routineprobleme selbst zu lösen bzw. Aufgabenstellungen mit exakten Informationen über den technologischen Prozess so zu formulieren, dass eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Arbeitsgestaltern/Ergonomen und Spezialprojektanten sichergestellt ist.

Inhalte

  • Verfahren zur Bewertung und menschgerechten Planung und Gestaltung der Arbeitsumweltfaktoren
    (Lärm, Klima, Luftverunreinigungen, Beleuchtung, mechanische Schwingungen)
  • Methoden der Ergonomiebewertung
  • Organisation der Mensch- Maschinenzuordnung in Mehrmaschinensystemen

Organisatorisches

  • Dauer: ein Semester, angeboten im Wintersemester
  • Aufbau: 2 SWS Vorlesung, 1 SWS Übung
  • Abschluss: schriftliche Prüfung mit Prüfungsvorleistung
  • Modulverantwortlicher: Dipl.-Ing. Ulrich Brennecke
  • Details im LSF

Letzte Änderung: 12.09.2019 - Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Ulrich Brennecke