Projekte

Laufende Projekte

GEPSY Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung an der OVGU

Das Arbeitsschutzgesetz fordert eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen im Betrieb. Hintergrund ist, dass psychische Erkrankungen und damit einhergehende Arbeitsunfähigkeitstage in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen haben. Daher müssen psychische Belastungen verstärkt in den Fokus der betrieblichen Gesundheit rücken. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg setzt die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen zunächst in einem Pilotprojekt um.

Das Pilotprojekt wird an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik durchgeführt. Der Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung arbeitet dabei eng mit der Hochschulleitung, dem Dezernat Personalwesen, dem Personalrat, der Abteilung Arbeitssicherheit und Umweltschutz, dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, der Betriebsärztin und dem Dekan der Pilotfakultät zusammen. Neben einer differenzierten Analyse des Ist-Zustandes werden in einem partizipativen Ansatz Handlungsempfehlungen abgeleitet und entsprechende Maßnahmen umgesetzt, die zur psychischen Gesunderhaltung der Beschäftigten beitragen.

Über Fragebogenerhebungen, qualitative Interviews und Workshops werden die Beschäftigten der Pilot-Fakultät zu belastungsrelevanten Merkmalsbereichen ihrer Arbeit befragt. Das Belastungsprofil einzelner Tätigkeitsklassen wird herangezogen, um maßgeschneiderte Gestaltungsempfehlungen zu entwickeln und umzusetzen. Die Maßnahmen werden projektbegleitend evaluiert und abschließend wird eine Wirksamkeitskontrolle durchgeführt.

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AWI-Lab

das erste arbeitswissenschaftliche Labor zur Förderung von Gründungen in der „innovativen Arbeitswelt 4.0“

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FaSiMI

„Fachkräftesicherung durch Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen in MINT-Berufen“

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VTL

 FutureTEX-Virtual Textile Learning

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Abgeschlossene Projekte

Arbeitswelt 4.0

„Finden, Binden, Qualifizieren ein Branchenkonzept zur nachhaltigen Sicherung des Arbeitskräftepotenzials durch Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung unter Berücksichtigung der komplexen Anforderungen durch Industrie 4.0“

Das Basisverbundvorhaben Arbeitswelt 4.0 ordnet sich neben drei weiteren Basisverbundvorhaben in das "Zwanzig20 Partnerschaft für Innovationen"- Projekt futureTEX ein, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2012 gestartet wurde. Das Ziel von futureTEX ist der Aufbau des modernsten Wertschöpfungsnetzwerkes in Europa bis 2030 unter Nutzung der Chancen der vierten industriellen Revolution.

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Das Vorhaben Arbeitswelt 4.0 dient der Untersuchung der generellen Bedingungen und Ansätze für die Standortsicherung schrumpfender Branchen durch Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung. Das IAF bearbeitet darin das Thema: „Innovative organisatorische Arbeitsgestaltung und Steigerung der Textilbranchen-Attraktivität vor dem Hintergrund der Arbeitswelt 4.0“. Die bewusste Auseinandersetzung mit den Themen Arbeitgeber-Attraktivität, organisatorische und technische Arbeitsgestaltung sowie Aus- und Weiterbildung soll mittel- und langfristig Aktivitäten in den Unternehmen und Instituten des Konsortiums initiieren. Dazu wird das Vorhaben Grundlagen schaffen, auf welche im weiteren Projektverlauf von futureTEX und darüber hinaus individuell (spezifisch für einzelne Unternehmen) oder / und global (für Konsortium, Netzwerke) aufgebaut werden kann. Fachkräfte zu finden und zu binden sichert die Zukunft der Unternehmen und ermöglicht die Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels in der Textilbranche. Die Wettbewerbsfähigkeit (u. a. gegenüber der Konkurrenz aus dem Ausland) der Unternehmen in Deutschland wird somit langfristig gesichert und gegebenenfalls durch die Erschließung von Marktlücken ausgebaut. Dies ist das zentrale Anliegen des Basisvorhabens. Analog dazu sind die Vorhabenergebnisse für andere Branchen anwendbar. Die erfolgreiche Anregung eines Imagewandels wird einen wesentlichen Beitrag leisten, die Zukunft (langfristig) der Traditionsbranche Textil zu sichern.

Arbeitswelt 4.0 Teilvorhabenpartner:

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Kontakt:
Marcel Förster
E-Mail: marcel.foerster@ovgu.de
Tel: 0391-54486-19247
Fax: 0391-67-12765

Projektlaufzeit: 01.12.2015 30.11.2017

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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Details zum Projekt

 

NovaDemo

 

Projektlaufzeit: 01.01.2012 - 31.05.2015

Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Bundesministreriums für Bildung und Forschung (BMBF) und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

 

Innovationsratgeber des Projekts NovaDemo

Der folgende Link führt Sie direkt zum Innovationsratgeber: wikis.ovgu.de/iaf-ag

 

Arbeitgeber-Attraktivität

Bereits zum dritten Mal untersuchte das IAF in Kooperation mit der METOP GmbH 2011 die Erwartungen und Vorstellungen von Studierenden bezüglich deren zukünftigen Arbeitgebers. Dabei wurde unter anderem den Fragestellungen nachgegangen, was einen Arbeitgeber aus Sicht von Studierenden besonders attraktiv macht, welche Tätigkeitsmerkmale sich junge Akademiker bezogen auf die Arbeitsaufgabe wünschen und welche Faktoren eine ausschlaggebende Rolle bei der Bewerbungsentscheidung spielen.

Einen Auszug der aktuellen Ergebnisse finden Sie hier.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Sonja Schmicker.

 

FlexIKoKMU

"Flexible Personaleinsatzstrategien - Innovative Konzepte für KMU"

Projektlaufzeit: 2009 - 2013

In Zusammenarbeit mit dem An-Institut METOP GmbH und der Universität Potsdam.
Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union

 

Akzeptanzuntersuchungen zu neuen induktiven Ladetechniken für Elektrofahrzeuge

Industrieauftragsforschung, 2013

 

Moderation von betrieblichen Gesundheitszirkeln in Zusammenarbeit mit der AOK Sachsen-Anhalt

Industrieauftragsforschung, ab 2013

 

Analyse der psychischen Belastung und Beanspruchung in taktgebundenen Montageprozessen bei Automobilherstellern (OEM`s)

Industrieauftragsforschung, ab 2013

 

Thale PM

"Innovationsorientierte Personal- und Kompetenzentwicklung im regionalen Wachstumskern: Thale PM"

Projektlaufzeit: 2008 - 2011

Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von Unternehmen Region - Die BMBF-Innovationsinitiative für die Neuen Länder.

Weitere Informationen finden Sie unter:  www.Thale-PM.de

Letzte Änderung: 26.06.2019 - Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Ulrich Brennecke