Betriebliche Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies kann durch Verknüpfung folgender Ansätze erreicht werden: Verbesserung der Arbeitsorganisation und Arbeitsbedingungen, Förderung einer aktiven Mitarbeiterbeteiligung (Partizipation) und Stärkung der persönlichen Kompetenz (Befähigung).
Die Ziele der betrieblichen Gesundheitsförderung sind langfristige Förderung und Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Beschäftigten (nicht nur Senkung des Krankenstandes) sowie ein übergreifendes Konzept, das gesundheitsbezogene Interventionen, wie z. B. die Maßnahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes, integriert und erweitert. Über Korrektur und Prävention hinausgehend befähigt Gesundheitsförderung die Beschäftigten, ihre Gesundheitspotentiale selbst zu verwirklichen.
Gegenüber anderen präventiv ausgerichteten Maßnahmen beinhaltet die betriebliche Gesundheitsförderung also nicht nur den Schutz der Gesundheit oder die Reduzierung von Risikofaktoren sondern auch Maßnahmen, die es den Beschäftigten ermöglichen, selbst aktiv für die Förderung ihrer Gesundheit eintreten zu können. Voraussetzung dafür ist die Mitbestimmung der Beschäftigten.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

Psychische Belastungs-/Beanspruchungsanalysen

Psychische Belastungen/ Beanspruchungen in taktgebundener Arbeit - Methodische Grundlagen zur Integration in ergonomische Analyse- und Bewertungsinstrumente

Maßnahmen zur Verhältnis- und Verhaltensprävention

Verhaltenspräventive Trainingskonzepte zur nachhaltigen Vermittlung ergonomisch günstiger Bewegungsstandards in Montageprozessen

Ausgewählte Projektschwerpunkte

  • Moderation von betrieblichen Gesundheitszirkeln in KMU und Handwerksbetrieben
  • Gestaltung von Gesundheitstagen in KMU-Netzwerken

Letzte Änderung: 21.02.2019 - Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Ulrich Brennecke